Semimodularer Analogsynthesizer Das kompakte Gehäuse des volca Synth enthält 8 Module und 50 Patchpunkte. Beim Erlernen der Grundlagen modularer Synthesizer kann man mit den Funktionen der volca Produktlinie unerforschte Facetten der Analogklänge erkunden. - Eingabemöglichkeit: Tasten - Stimmen: Monophon - Signalweg: Semimodular - Klangerzeugung: Analog Analogsynth aus acht Einzelmodulen Der semimodulare volca modular Synthesizer besteht aus acht unabhängigen analogen Synthmodulen sowie Digitaleffekten und einem Sequenzer. Jedes der sorgfältig ausgewählten Module ist eigenständig und in sich komplett. Die Module sind intern miteinander verdrahtet, damit man auch Sounds erzeugen kann, ohne die mitgelieferten Patchkabel anzuschließen. Das voreingestellte Routing wird auf dem Bedienfeld in weißen Linien angezeigt. Modulverbindungen via Patchkabel haben Priorität gegenüber den internen Verbindungen und umgehen diese. West Coast Style fusioniert im volca-Format Analogsynthesizer, bei denen eine Sägezahn- oder Rechteckwelle oder ein anderer einfacher Oszillator von einem Filter moduliert wird, nennt man „East Coast Style“, da sie ursprünglich von bekannten Herstellern, die an der amerikanischen Ostküste beheimatet waren, entwickelt wurden. Derartige Synths, wie der MS-20, waren auf den Einsatz in populären Musikgenres ausgerichtet und wurden daher mit einer Tastatur ausgestattet. Ihre Sounds zeichnen sich durch steile Filter und dichte Präsenz aus. Daher tauchen sie in vielen bekannten Songs auf. Synthesizer des West Coast Styles entwickelten sich in eine völlig andere Richtung und erforschten eher die von elektronischen Musikinstrumenten gebotenen Patching für grenzenlose Möglichkeiten Wenn die Module des volca modular mit den beiliegenden Patchkabeln verbunden werden, bietet sich eine Fülle von Kombinationsmöglichkeiten. Insgesamt sind 50 Patchpunkte verfügbar. Die Ein- und Ausgänge sind farblich kodiert und die Signale mit Symbolen markiert, damit man sofort zwischen Audio-, Steuer-, Gate- oder Triggersignalen unterscheiden kann. Obwohl man Signale normalerweise nur entsprechend ihrer Verwendung verbinden sollte, bietet der volca modular auch versteckte und «abgedrehte» Optionen, da die Signalpegel unter den Modulen universell kompatibel sind. Neben 20 Patchkabeln umfasst der Lieferumfang eine Referenzliste, die jeden Patchpunkt anhand grundlegender Beispiele erklärt. 16-Step-Sequenzer mit Parameter-Automatisierung Der volca modular ist zwar ein semimodularer Synth, verfügt aber dennoch über einen vollwertigen 16-Step-Sequenzer mit einer Fülle von Funktionen, die sogar bei eigenständigem Betrieb eine automatisierte Performance erlauben. Die von der volca Serie vertrauten 16 Taster lassen sich zur Step-Eingabe oder als Tastatur für Echtzeitaufnahmen verwenden. Die Pattern-Chaining-Funktion spielt nacheinander mehrere Sequence Pattern ab und erlaubt das Verbinden von bis zu 16 Sequenzen mit bis zu 32, 64 oder sogar 256 Steps zu ausgedehnten musikalischen Abläufen. Mit der Motion-Sequence-Funktion kann man Reglerbewegungen aufzeichnen und den Sound im Zeitverlauf verändern. Man kann Loops erzeugen oder in Anschlüsse für synchronisierte Performances und externe Steuerung Über die Sync-Buchse zum Anschliessen einer KORG Groove Machine kann man den volca modular auch mit anderen Instrumenten wie minilogue, monologue, prologue, electribe2 oder SQ-1 für eine Session verbinden und den Sequenzer zur Wiedergabe synchronisieren. Über den als Mini-Stereobuchse angelegten CV-IN-Anschluss zur externen Steuerung kann man zwei Signale einspeisen. Der linke Kanal akzeptiert ein ±5V Signal und der rechte Kanal ein 1V/Okt (0 – +6V) Signal, das intern im volca modular zu einer Pitch CV konvertiert wird. Natürlich kann man jedes dieser beiden Signale auch zur Steuerung auf ein Modul patchen. Flexibel und überall einsetzbar Mit seinem integriertem Lautsprecher ist der kompakte, handliche und batteriebetriebene volca modular leicht zu transportieren und jederzeit überall spielbereit.